Tierheim KRAMBAMBULI Görlitz


 


Wichtiger Hinweis!
Die Beschreibung der Tiere basieren auf den Beobachtungen, welche die Mitarbeiter des Tierheimes hier gemacht haben. Auf der  Homepage erfolgt dann die Verarbeitung aller übermittelten Daten.
Hier stellen wir unsere Katze des Monats vor!
Katze des Monats März
-Pomo-

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Unsere liebe Pomo möchten wir diesen Monat ganz besonders in den Mittelpunkt rücken.
Der arme Schatz weiß zur Zeit gar nicht, was los ist.

Pomo ist ca 12 Jahre und hatte bisher ein liebevolles Zuhause gehabt. Leider ist ihr Herrchen verstorben und Pomo wurde ans Tierheim übergeben.

Schon das ist für die Katze eine Umstellung gewesen.
Hinzu kommt aber noch, dass Pomo auch blind ist.

Für sie ist diese Situation besonders schwierig.
Getrennt von ihrem Menschen, in eine völlig fremde Umgebung mit vielen fremden Gerüchen und Geräuschen- jeder kann sich vorstellen, dass die liebe Katze erstmal völlig durcheinander und verängstig war.

Jetzt sitzt Pomo meistens ganz ruhig da und versucht, das alles zu verarbeiten.
Aber es tut uns schon im Herzen weh, wenn sie sich in sich zurück zieht und vermutlich nur traurig ist, weil sie ihr Zuhause vermisst und ihren Menschen.

Wir möchten Pomo diese Traurigkeit nehmen, ihr wieder ein liebevolles Zuhause ermöglichen. Sie ist zudem auch ein hübscher Schatz, denn ihr schwarzes Fell hat lauter kleine, weiße Schmitzer.
Wir suchen für die blinde Katze verständnisvolle Katzenfreunde, die Pomo so lieben, wie sie ist.
Natürlich kann Pomo nur in Wohnungshaltung vermittelt werden.
Empfehlen würden wir Einzelhaltung, da sie bisher auch einzeln gehalten wurde und Artgenossen nicht gewohnt ist.

Zusammenleben mit blinden Katzen

Auch eine blinde Katze kann sich gut zurechtfinden, denn sie orientieren sich noch intensiver mit ihrem Geruchssinn, Tastsinn und ihrem Gehör. Trotzdem kann man ihr den  Alltag erleichtern, denn ein bisschen Hilfe braucht  sie trotzdem bei der Orientierung.

Wichtig ist Routine. Was für uns selbstverständlich ist, kann  unsere blinde Samtpfote sehr verunsichern oder sogar gefährlich werden.

Katzenklo, Futter- und Wassernapf, sowie Kuschelkörbchen und Schlafplätze immer an der gleichen, leicht zugänglichen,  Stelle belassen, das sind für blinde Katzen wichtige Stationen in ihrem Revier. Wenn die Wohnung neu eingerichtet wird und plötzlich Möbel dort stehen, wo vorher nichts war, können sich blinde Katzen daran stoßen und verletzen, denn sie wissen nichts von dieser Veränderung. Durch den täglichen Spaziergang in der Wohnung, merken sich Katzen die Räume wie eine Karte.

Nehmen Sie blinde Katzen nicht auf den Arm und setzen sie woanders hin. Sie weiß dann nicht, wo sie ist und reagiert unsicher bis ängstlich.

Wichtig ist auch, dass Sie die Katze ansprechen, wenn Sie den Raum betreten, damit sie weiß, wo Sie sind. Oder wenn Sie sie streicheln möchten, denn blinde Katzen sind sehr schreckhaft und die plötzliche Berührung könnte reflexartig zum Beißen oder Kratzen führen.

Auch blinde Fellnasen spielen sehr gerne, besonders, wenn das Spielzeug spannend riecht oder Geräusche macht. Ein Spielball mit Leckerli, ein Papierball  oder ein Kissen mit Katzenminze- es sollte nur nicht zu klein sein. Alles, was raschelt, klingelt und quietscht ist einfach interessant.

Blinde Katzen können durchaus  mit Artgenossen zusammen leben. Diese sollten aber ein Halsband mit Glöckchen tragen, damit sie hören kann, wo ihre Katzenkumpel sind.


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