29.01.2016- Tag des Blindenhundes

Über die Anfänge des Blindenhundes als Begleiter gibt es nur wenige Hinweise.

1464 bis 1506 hieß es in der Straßburger Bettelordnung: "Es soll in Zukunft kein Bettler einen Hund haben oder aufziehen, es sei denn, er wäre blind und brauchte ihn."

Der Blindenführhund muss friedfertig, intelligent, wesensfest, nervenstark, arbeitsbelastbar und gesund sein.

Bevorzugt ausgebildet als Blindenführhunde werden Königspudel, Riesenschnauzer, Deutscher Schäferhund, Labrador Retriever und Golden Retriever. Auch Mischlinge kommen in Betracht. Die Schulterhöhe sollte zwischen 50 und 65 cm liegen.

Der Eignungstest beginnt bereits im Welpenalter mit 8 Wochen. Danach kommen sie für etwa 1 Jahr in eine Patenfamilie, wo sie sozialisiert und mit unterschiedlichen Ereignissen und Alltagssituationen konfrontiert werden. Danach beginnt ihre Ausbildung.

Wenn die Hunde ihr Führhunde-Geschirr übergestreift bekommen, ist das für sie das Zeichen: "Jetzt beginnt ein "Spiel" mit festen Regeln. Ich darf nicht einfach stehen bleiben, kein Geschäft machen und nicht an anderen Hunden rumschnüffeln".

Wenn die Ausbildung abgeschlossen ist, beginnt die "Einschulung" mit dem zukünftigen Herrchen/Frauchen. In etwa 3-4 Wochen lernen sie ihre Bewegungen, Laute und Gerüche richtig zu deuten. Die soziale Bindung zwischen Mensch und Hund ist die wichtigste Voraussetzung für ein gutes Führgespann. Der Blindenführhund ist in der Lage, intelligent zu agieren, wenn der Mensch korrekte Anweisungen gibt. Der Mensch wiederum muss  fließend den Ausweichmanövern des Hundes folgen, um die Arbeit des Hundes nicht zu stören.

Und hier noch 4 Verhaltensregeln für Sehende, wenn Sie einem Gespann mit Blindenhund begegnen:

1. Den Hund nicht ablenken (ansprechen, streicheln).

2. Blinde Person nicht anfassen, dass verunsichert den Hund. Wollen Sie Hilfe anbieten, dann direkt ansprechen.

3. Da Blindenhunde die Verkehrsampel nicht lesen können, ruhig sagen, wenn es grün wird.

4. Wenn eine blinde Person nach einer Treppe fragt, nicht zu einer        Rolltreppe führen, sie sind eine Verletzungsgefahr für die Hunde.





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